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Wischroboter mit rotierenden Mopps reinigt einen glänzenden Hartboden

Die besten Wischroboter 2026

Saug-Wisch-Kombis mit rotierenden Mopps und Komplettstation im detaillierten Vergleich.

Aktualisiert: Juni 2026 | 4 Modelle verglichen

Ein reiner Saugroboter hält die Böden staubfrei — aber für wirklich saubere Fliesen, Laminat und Vinyl braucht es feuchtes Wischen. Genau hier setzen moderne Wischroboter an: Sie sind heute fast immer Saug-Wisch-Kombis, die in einem einzigen Durchgang saugen und wischen und dabei auch angetrocknete Flecken, Fußabdrücke und klebrige Stellen entfernen. Wer überwiegend Hartböden hat, nimmt sich mit einem guten Wischroboter eine der lästigsten Hausarbeiten komplett vom Hals.

Bei der Wischtechnik haben sich zwei Konzepte etabliert: rotierende Doppel-Drehmopps, wie sie Dreame und Ecovacs einsetzen, schrubben mit aktivem Anpressdruck und entfernen so auch hartnäckigen Schmutz. Vibrierende oder mitlaufende Wischpads reinigen flächiger. Entscheidend für den Komfort ist die Komplettstation: Sie wäscht die Mopps nach jedem Einsatz aus — die besten mit 60°C Heißwasser oder Heißwasser-Reinigung — und trocknet sie mit Warmluft, damit kein Geruch entsteht. Selbstentleerung in den Staubbeutel sorgt zusätzlich dafür, dass Sie wochenlang nichts tun müssen.

Für diesen Vergleich haben wir die beliebtesten und bestbewerteten Saug-Wisch-Kombis auf dem deutschen Markt herangezogen. Wir haben Tausende Kundenbewertungen analysiert, technische Spezifikationen verglichen und die Geräte nach den Kriterien bewertet, die beim Wischen am wichtigsten sind: Wischleistung und Anpressdruck, Ausstattung der Station, Hinderniserkennung, Teppich-Handling sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ob Sie das Premium-Modell mit Heißwasser und ausschwenkbarem Mopp suchen oder einen starken Preis-Tipp für die erste Saug-Wisch-Kombi: In diesem Ratgeber finden Sie die passende Empfehlung für Ihre Böden.

Unsere Top 4 Wischroboter

Favorit
dreame L40 Ultra A Saugroboter mit Wischfunktion, 24.000 Pa

dreame L40 Ultra A Saugroboter mit Wischfunktion, 24.000 Pa

329,00 €

Preis geprüft am 11.09.2026 — maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon

+ 24.000 Pa Saugkraft
+ Mit Wischfunktion
- Höheres Preissegment
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Premium-Wahl
roborock Q7 L5+ Saugroboter mit Wischfunktion

roborock Q7 L5+ Saugroboter mit Wischfunktion

189,98 €

Preis geprüft am 11.09.2026 — maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon

+ Anhebbarer Mopp hält Teppiche trocken
+ Kamerabasierte KI-Hinderniserkennung
+ Sehr hohe Saugkraft
+ Station mit automatischer Wassernachfüllung
- Teuerstes Modell im Vergleich
- Version mit Wasseranschluss braucht einen Anschluss vor Ort
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Preis-Tipp
Proscenic Q8 Max+ Saugroboter mit Wischfunktion und Absaugstation

Proscenic Q8 Max+ Saugroboter mit Wischfunktion und Absaugstation

159,97 €

Preis geprüft am 11.09.2026 — maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon

+ 8.000 Pa Saugkraft (Herstellerangabe)
+ Anti-Verfilzungs-Seitenbürste gegen Haarverwicklung
+ LiDAR-Navigation mit Hindernisvermeidung
+ Günstigster Einstieg in diesem Vergleich
- App-Funktionen etwas überladen
- All-in-One Dock braucht Platz
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OZMO Turbo 2.0
ECOVACS DEEBOT X2 Omni Saug- und Wischroboter mit All-in-One Omni Station, 8.000 Pa Saugkraft, schlankes & eckiges Design, 15 mm Mopp-Hebesystem, Heißwasser Moppreinigung, KI-Navigation (Weiß)

ECOVACS DEEBOT X2 Omni Saug- und Wischroboter mit All-in-One Omni Station, 8.000 Pa Saugkraft, schlankes & eckiges Design, 15 mm Mopp-Hebesystem, Heißwasser Moppreinigung, KI-Navigation (Weiß)

499,00 €

Preis geprüft am 06.09.2026 — maßgeblich ist der aktuelle Preis auf Amazon

+ OZMO Turbo 2.0 Drehmopps mit Anpressdruck
+ Schlankes, eckiges Design für Ecken
+ KI-Navigation mit Hinderniserkennung
+ Heißwasser-Moppreinigung in der Omni-Station
- Premium-Preis
- Höhe der Station beachten
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Vergleichstabelle

Modell Preisniveau Mopp-System Station Saugkraft Bewertung
dreame L40 Ultra A mittleres Preissegment Wischmopp k. A. 24.000 Pa sehr gut
Roborock S8 MaxV Ultra Premium Anhebbarer Mopp Nachfüllstation mit Wasseranschluss sehr hoch sehr gut
Roborock Qrevo QV 35A Einstiegssegment Wischmopp All-in-One Dock 8.000 Pa (Herstellerangabe) sehr gut
Ecovacs Deebot X2 Omni oberes Preissegment OZMO Turbo 2.0 Drehmopps Heißwasser-Moppreinigung 8.000 Pa (Herstellerangabe) sehr gut

So wählen Sie den richtigen Wischroboter

Mopp-System: rotierend vs. flach

Das Mopp-System entscheidet maßgeblich über die Wischleistung. Rotierende Doppel-Drehmopps, wie sie der Ecovacs Deebot X2 Omni (OZMO Turbo 2.0) einsetzt, üben aktiven Anpressdruck auf den Boden aus und schrubben so auch angetrocknete Flecken weg. Flache, mitlaufende Wischtücher reinigen dagegen nur oberflächlich und eignen sich eher für die tägliche Staubentfernung. Für gründliches Wischen sind rotierende Systeme klar im Vorteil — der Roborock S8 MaxV Ultra ergänzt das zusätzlich um einen Mopp, der sich für Teppiche anheben lässt.

Moppwäsche & Trocknung in der Station

Ein schmutziger Mopp verteilt den Dreck nur — deshalb ist die Komplettstation entscheidend. Die besten Modelle waschen die Mopps während des Reinigungslaufs immer wieder aus, der Ecovacs Deebot X2 Omni etwa mit Heißwasser-Moppreinigung (Herstellerangabe). Genauso wichtig ist die anschließende Warmluft-Trocknung: Sie verhindert, dass die feuchten Mopps in der Station muffig werden oder Schimmel ansetzen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Station beide Funktionen — Wäsche und Trocknung — bietet.

Wassertank & Reinigungsmittel

Komfortabel sind Stationen mit großem Frisch- und Schmutzwassertank, da Sie dann nur etwa wöchentlich nachfüllen und leeren müssen. Einige Modelle bieten eine automatische Reinigungsmittel-Dosierung, die dem Wischwasser einen Bodenreiniger beimischt — praktisch für hartnäckigen Schmutz, aber achten Sie auf bodenverträgliche Mittel. Wenn Sie empfindliche Böden wie geöltes Holz haben, sollten Sie auf eine fein regelbare Wassermenge achten, damit der Boden nicht zu nass wird.

Hinderniserkennung

Damit der Roboter nicht an Kabeln, Schuhen oder Tiernäpfen hängen bleibt, ist eine gute Hinderniserkennung wichtig. Premium-Geräte wie der Roborock S8 MaxV Ultra und der Ecovacs Deebot X2 Omni nutzen Kameras und KI, um kleine Objekte zuverlässig zu umfahren. Der Roborock Qrevo QV 35A arbeitet laut Herstellerangaben mit LiDAR-Navigation und Hindernisvermeidung. Günstigere Modelle ohne Kamerasystem erkennen größere Hindernisse, kommen mit sehr kleinen Gegenständen aber weniger gut zurecht — hier hilft grobes Aufräumen vor dem Lauf.

Smart-Home & App-Steuerung

Alle Modelle in diesem Vergleich lassen sich per App steuern und bieten Funktionen wie Raumkarten, No-Go-Zonen, individuelle Reinigungspläne und Sprachsteuerung über Alexa oder Google Assistant. In der App legen Sie fest, welche Räume nur gesaugt und welche zusätzlich gewischt werden sollen. Wer es einfach mag, kommt mit der Dreame-App gut zurecht; Roborock bietet die umfangreichsten Einstellmöglichkeiten, was anfangs etwas überfordern kann. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob das gewünschte Smart-Home-System unterstützt wird.

Wischtechnik vertieft: Was wirklich sauber macht

Drehmopps, Vibration und Anpressdruck

Sauberkeit beim Wischen entsteht aus drei Faktoren: Feuchtigkeit, die Schmutz anlöst, Reibung, die ihn löst, und einem sauberen Mopp, der ihn aufnimmt. Rotierende Drehmopps liefern die meiste Reibung, weil sich die runden Pads mehrere hundert Mal pro Minute drehen und mit Newton-starkem Anpressdruck auf den Boden gepresst werden. Genau dieser aktive Druck ist es, der angetrocknete Soßen-, Kaffee- oder Limonadenflecken löst, an denen ein nur mitgeschlepptes Tuch scheitert. Vibrierende Pads (Sonic-Mopping) schwingen stattdessen mit hoher Frequenz und reinigen flächiger und gleichmäßiger — eine gute Mittellösung, die bei wirklich hartnäckigem Schmutz aber leicht hinter den Drehmopps zurückbleibt. Beim Ecovacs Deebot X2 Omni (OZMO Turbo 2.0) ist der hohe Anpressdruck der Drehmopps das zentrale Verkaufsargument.

Heißwasser-Moppwäsche und Warmluft-Trocknung

Ein Mopp ist nur so gut wie sein Sauberkeitszustand — schmutzig verteilt er den Dreck bloß. Deshalb waschen die Stationen die Mopps während des Laufs immer wieder aus. Der Ecovacs Deebot X2 Omni nutzt dafür eine Heißwasser-Moppreinigung (Herstellerangabe) — heißes Wasser löst Fett aus der Küche deutlich besser als kaltes. Genauso wichtig ist, was danach passiert: Die Warmluft-Trocknung bläst die feuchten Mopps in ein bis drei Stunden vollständig trocken. Ohne diese Trocknung beginnt ein feucht liegender Mopp innerhalb weniger Stunden muffig zu riechen und bildet Keime — beim nächsten Lauf würde dieser Geruch dann über den ganzen Boden verteilt.

Ecken, ausziehbare Seitenbürste und Mopp-Anheben auf Teppich

Runde Drehmopps haben eine systembedingte Schwäche: Sie kommen nicht ganz in rechtwinklige Ecken und nicht lückenlos an Sockelleisten. Manche Modelle lösen das mit einer ausziehbaren, anhebbaren Seitenbürste, die in Ecken kurz ausfährt und so auch die Randzone erreicht. Das zweite Detail betrifft Teppiche: Der Roborock S8 MaxV Ultra hebt seine Mopps aktiv mehrere Millimeter an, sobald er einen Teppich erkennt, und hält ihn so komplett trocken. Andere Geräte heben die Mopps nur leicht an und erhöhen die Saugkraft. Wer Hartboden und Teppich gemischt hat, sollte deshalb gezielt auf ein wirksames Mopp-Anheben achten.

Welcher Boden verträgt das feuchte Wischen?

Die Eignung eines Wischroboters hängt stark vom Bodenbelag ab. Entscheidend ist, wie viel stehende Feuchtigkeit der Boden verträgt — und damit, wie hoch Sie die Wassermenge einstellen dürfen.

Fliesen, Feinsteinzeug, Vinyl und Designboden

Diese Böden sind die Idealfälle. Fliesen und Feinsteinzeug sind absolut wasserfest und vertragen jede Wassermenge sowie vollen Anpressdruck der Drehmopps. Vinyl, Klick-Vinyl und LVT-Designböden sind ebenfalls wasserdicht und kratzunempfindlich — hier dürfen Sie bedenkenlos auf der höchsten Wischstufe arbeiten und holen die volle Reinigungswirkung heraus.

Laminat und versiegeltes Parkett

Laminat und werkseitig versiegeltes Parkett vertragen feuchtes Wischen gut — solange der Film nur nebelfeucht bleibt. Gefährlich wird stehendes Wasser an offenen Stoßkanten, weil es in das Trägermaterial eindringen und es aufquellen lassen kann. Wählen Sie deshalb eine niedrige bis mittlere Wassermenge und achten Sie darauf, dass die Mopps gut geschleudert sind, damit der Boden schnell wieder trocken ist.

Geöltes Holz und Naturstein

Bei geölten oder gewachsten Dielen und offenporigem Naturstein wie Marmor, Schiefer oder unversiegeltem Sandstein ist Vorsicht geboten. Feuchtigkeit kann die Oberfläche stumpf machen, Wasserränder hinterlassen oder den Ölfilm auswaschen. Auf solchen Böden arbeiten Sie nur mit minimaler Wassermenge und klarem Wasser — oder Sie sparen die Bereiche als No-Mop-Zone in der App aus und pflegen sie von Hand mit dem passenden Mittel.

Pflege, Wartung und Reinigungs-Intervalle

Mopps und Wasserschalen

So komfortabel die Komplettstationen sind — ganz ohne Handgriffe geht es nicht. Die Wischmopps verschleißen und sollten je nach Nutzung alle zwei bis drei Monate gegen frische Pads getauscht werden, weil das Gewebe sonst schlechter aufnimmt. Die Wasserschalen und der Waschbereich der Station setzen mit der Zeit Kalk und einen Schmutzfilm an; reinigen Sie diesen Bereich etwa monatlich mit verdünnter Zitronensäure, um Geruch und verstopfte Düsen zu vermeiden.

Sensoren, Staubbeutel und Filter

Wischen Sie die Sensoren, Absturzsensoren und Kameralinsen am Gerät gelegentlich mit einem trockenen Mikrofasertuch ab — verschmierte Sensoren führen zu schlechterer Hinderniserkennung und kuriosen Navigationsfehlern. Den Staubbeutel der Selbstentleerung wechseln Sie alle vier bis acht Wochen, den Hauptfilter spülen oder ersetzen Sie nach Herstellerangabe. Auch die Hauptbürste sollten Sie regelmäßig von aufgewickelten Haaren befreien, damit die Saugleistung erhalten bleibt.

Häufige Fehler — und wie Sie sie vermeiden

Der teuerste Fehler ist, beim Kauf an der Station zu sparen: Ein Gerät ohne Warmluft-Trocknung lässt den Mopp feucht liegen, was nach kurzer Zeit zu Geruch und Keimbildung führt. Im Alltag ist die zu hohe Wassermenge auf empfindlichen Böden der Klassiker — sie kann Laminat aufquellen lassen oder Holzoberflächen schädigen. Ebenso verbreitet sind fehlende No-Mop-Zonen vor Teppichen, ein nicht geleerter Schmutzwassertank, der die Moppwäsche unwirksam macht, sowie ein nie entkalkter Waschbereich. Wer vor dem Lauf nicht grob aufräumt, riskiert zudem, dass Kabel oder Socken aufgewickelt werden. All das vermeiden Sie mit den richtigen App-Einstellungen und den oben genannten Pflege-Intervallen — mit minimalem Aufwand.

Welcher Wischroboter passt zu welchem Haushalt?

Familien

In Familien mit Kindern landet ständig etwas auf dem Boden — Krümel, verschüttete Säfte, Knetreste. Hier zahlt sich ein Gerät mit kräftigen Drehmopps und Heißwasser-Moppwäsche aus, etwa der Ecovacs Deebot X2 Omni, das Küche und Essbereich täglich gründlich sauber hält. Die Selbstentleerung sorgt dafür, dass auch im hektischen Familienalltag wochenlang kaum Handgriffe anfallen.

Berufstätige

Wer tagsüber außer Haus ist, programmiert den Roboter per Zeitplan und kommt in eine frisch gewischte Wohnung zurück. Wichtig sind hier eine große Station und Selbstentleerung, damit der Pflegeaufwand niedrig bleibt — der Roborock Qrevo QV 35A ist als günstiger Einstieg hierfür gut geeignet, der Ecovacs Deebot X2 Omni als Komfort-Variante.

Senioren

Bücken, Wringen und Eimerschleppen entfallen — gerade für ältere Menschen ein großer Gewinn. Entscheidend sind eine einfach bedienbare App oder Sprachsteuerung sowie eine Station, die selten Eingriffe verlangt. Die Dreame-App gilt als besonders übersichtlich, was die Einrichtung erleichtert.

Haushalte mit Hartböden und Allergiker

Reine Hartboden-Wohnungen sind das ideale Einsatzgebiet, weil das feuchte Wischen hier ohne Teppich-Kompromisse seine volle Wirkung entfaltet. Für Allergiker ist zudem entscheidend, dass feuchtes Wischen Feinstaub, Pollen und Tierhaare bindet, statt sie aufzuwirbeln. In Kombination mit täglichen, kurzen Läufen und einem gut abdichtenden Staubbeutel sinkt die Allergenlast in der Wohnung spürbar.

Experten-Tipps und Glossar

Drei Tipps für beste Ergebnisse

Erstens — Wassermenge nach Boden dosieren: viel auf Fliesen und Vinyl, wenig auf Laminat, minimal auf Holz. Zweitens — No-Mop-Zonen einrichten: rund um Teppiche, Tiernäpfe und Holzschwellen bleibt so alles trocken, wo es trocken bleiben soll. Drittens — lieber täglich kurz als selten intensiv wischen: Das hält den Boden gleichmäßig sauber und verhindert, dass sich Schmutz überhaupt erst festsetzt. Ein vierter, oft übersehener Tipp: Lassen Sie nach dem Lauf immer die Warmluft-Trocknung durchlaufen, damit der Mopp frisch bleibt.

Glossar der wichtigsten Fachbegriffe

Pa (Pascal) — Maßeinheit für die Saugkraft; je höher, desto kräftiger saugt das Gerät. OZMO Turbo 2.0 — Ecovacs-Wischsystem mit rotierenden Drehmopps und Anpressdruck. FlexiArm — ausschwenkbarer Seitenmopp von Roborock, der in Ecken und an Sockelleisten ausfährt. Sonic-Mopping — vibrierendes Wischpad, das mit hoher Frequenz schwingt. Multi-Floor-Mapping — Speicherung mehrerer Etagenkarten; der Roboter erkennt das Stockwerk automatisch. No-Mop-Zone — in der App markierter Bereich, in dem nur gesaugt und nicht gewischt wird. No-Go-Zone — Bereich, den der Roboter komplett meidet. Anpressdruck — die Kraft, mit der die Mopps aktiv auf den Boden gedrückt werden.

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich ein Wischroboter gegenüber einem reinen Saugroboter?
Wenn Sie überwiegend Hartböden wie Fliesen, Laminat oder Vinyl haben, lohnt sich ein Wischroboter klar. Er saugt und wischt in einem Durchgang und entfernt auch angetrocknete Flecken, Fußabdrücke und klebrige Stellen, die ein reiner Saugroboter liegen lässt. Modelle mit rotierenden Mopps wie der Ecovacs Deebot X2 Omni schrubben dabei mit echtem Anpressdruck. Bei überwiegend Teppichboden bringt das Wischen dagegen wenig — dann reicht ein guter Saugroboter.
Was ist besser — rotierende Mopps oder flache Wischtücher?
Rotierende Doppel-Drehmopps üben aktiven Druck auf den Boden aus und entfernen hartnäckigen, angetrockneten Schmutz deutlich besser als ein flaches Tuch, das nur mitgeschleppt wird. Dreame, Ecovacs und Roborock (Qrevo) setzen auf rotierende Systeme. Vibrierende Wischpads reinigen flächiger und sind eine gute Mittellösung. Für maximale Gründlichkeit auf stark genutzten Böden sind rotierende Mopps die erste Wahl.
Wie reinigt sich die Wischstation und wie warte ich sie?
Die Komplettstationen waschen die Mopps nach jedem Einsatz automatisch aus — der Ecovacs Deebot X2 Omni etwa mit Heißwasser-Moppreinigung (Herstellerangabe) — und trocknen sie anschließend mit Warmluft, um Schimmel und Geruch zu verhindern. Sie selbst füllen nur etwa wöchentlich den Frischwassertank nach, leeren den Schmutzwassertank und wechseln den Staubbeutel alle paar Wochen. Einmal monatlich sollten Sie die Wasserschalen und Sensoren kurz reinigen.
Können Wischroboter Teppiche erkennen und schonen?
Ja, die Geräte in diesem Vergleich erkennen Teppiche per Sensor. Der Roborock S8 MaxV Ultra hebt seinen Mopp aktiv an, sobald er einen Teppich erreicht, sodass dieser komplett trocken bleibt. Andere Modelle heben die Mopps leicht an und erhöhen gleichzeitig die Saugkraft, um den Teppich gründlicher zu reinigen. So vermeiden Sie nasse Teppiche, ohne den Roboter umprogrammieren zu müssen.
Wie gut ist die Hinderniserkennung dieser Wischroboter?
Premium-Modelle wie der Ecovacs Deebot X2 Omni und der Roborock S8 MaxV Ultra nutzen Kameras und KI, um Kabel, Schuhe, Spielzeug oder Tiernäpfe zuverlässig zu erkennen und zu umfahren. Der Roborock Qrevo QV 35A arbeitet laut Herstellerangaben mit LiDAR-Navigation und Hindernisvermeidung. Günstigere Geräte ohne Kamerasystem erkennen größere Hindernisse, kommen mit sehr kleinen Objekten aber weniger zuverlässig zurecht — hier hilft es, vor dem Lauf grob aufzuräumen.
Wie viel Saugkraft in Pa brauche ich wirklich?
Pa (Pascal) gibt die Saugkraft an — je höher der Wert, desto kräftiger zieht das Gerät Schmutz aus Ritzen und Teppichflor. Für reine Hartböden reichen schon rund 5.000 Pa völlig aus. Wer Mittelflor-Teppiche oder Tierhaare hat, ist mit 8.000 bis 11.000 Pa besser bedient — der Roborock Qrevo QV 35A gibt 8.000 Pa an, der dreame L40 Ultra A 24.000 Pa (jeweils Herstellerangaben). Sehr hohe Pa-Werte sind beim reinen Wischen weniger entscheidend als ein guter Anpressdruck der Mopps — auf den Boden abgestimmt zählt das Gesamtpaket mehr als die reine Zahl.
Wie stelle ich die richtige Wassermenge für meinen Boden ein?
Die Wassermenge regeln Sie in der App, meist in drei bis vier Stufen. Auf wasserfesten Fliesen und Vinyl können Sie die höchste Stufe wählen, auf Laminat und versiegeltem Parkett eine niedrige bis mittlere, damit der Boden nur nebelfeucht wird und nicht aufquillt. Geöltes Holz und offenporiger Naturstein vertragen am besten die minimale Stufe oder sollten als No-Mop-Zone ausgespart werden. Ein guter Test: Der Boden sollte nach dem Überfahren binnen ein bis zwei Minuten trocken sein — bleibt er länger nass, ist die Wassermenge zu hoch eingestellt.
Was sind No-Mop-Zonen und wie richte ich sie ein?
Eine No-Mop-Zone ist ein in der App auf der Raumkarte markierter Bereich, in dem der Roboter nur saugt und nicht wischt. Sie ist ideal vor Teppichen ohne festen Rand, rund um Hunde- und Katzennäpfe, an Holzschwellen oder vor empfindlichen Böden. Zusätzlich gibt es No-Go-Zonen, die das Gerät komplett meidet, etwa um Kabelnester oder Spielecken. Beide richten Sie nach dem ersten Kartierungslauf mit wenigen Fingertipps ein — das verhindert nasse Teppiche und schützt empfindliche Stellen zuverlässig.
Wie oft muss ich die Wischmopps und den Staubbeutel wechseln?
Die Wischmopps halten je nach Nutzung zwei bis drei Monate, bevor das Gewebe verschlissen ist und schlechter aufnimmt — Ersatzpads sind günstig und sollten regelmäßig getauscht werden. Den Staubbeutel der Selbstentleerungsstation wechseln Sie alle vier bis acht Wochen, je nach Haushaltsgröße und Haustieren. Zusätzlich empfiehlt sich, die Wasserschalen der Station etwa monatlich von Kalk zu befreien und Filter sowie Hauptbürste nach Herstellerangabe zu reinigen. So bleibt die Reinigungsleistung dauerhaft auf hohem Niveau.
Kommt ein Wischroboter mit mehreren Etagen und Türschwellen zurecht?
Türschwellen bis etwa zwei Zentimeter Höhe überfahren alle Geräte in diesem Vergleich problemlos; höhere Schwellen oder Treppenstufen sind die Grenze. Für mehrere Etagen speichern die Modelle mehrere Karten — beim Multi-Floor-Mapping erkennt der Roborock S8 MaxV Ultra automatisch, in welchem Stockwerk er gerade steht. Sie tragen das Gerät selbst nach oben oder unten; eine zweite Ladestation pro Etage ist komfortabel, aber nicht zwingend nötig.

Der beste Wischroboter für Ihre Böden

Unser Favorit: Der dreame L40 Ultra A mit Wischfunktion und 24.000 Pa Saugkraft.

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